DAS SCHIFF ESPERANZA

von Fred von Hoerschelmann

12 Juni - 20:00 - Tickets
13 Juni - 20:00 - Tickets
14 Juni - 20:00 - Tickets
Friedrich-Wolf-Theater
Eisenhüttenstadt

28 Juni - 19:30 - Tickets
29 Juni - 16:00 - Tickets
Kulturscheune Ribbeck

Der junge Matrose Axel Grove heuert auf der Esperanza an. Unverhofft trifft er hier nach dreizehn Jahren auf seinen Vater, den Kapitän des rostigen Frachtschiffs. Nach den Kriegsjahren ist der einst vorbildhafte Marinekapitän zum zynischen Alkoholiker geworden. Im Frachtraum entdeckt der Sohn versteckte Auswanderer, die voller Hoffnung viel Geld für eine Überfahrt in die USA gezahlt haben. Doch die Esperanza-Crew betreibt ein skrupelloses Schleppergeschäft: statt an Land werden die ahnungslosen Menschen jedes mal auf einer Sandbank und somit der tödlichen Flut ausgesetzt. Axel Grove weiß von dieser Unmenschlichkeit nichts. Er will nur schnell wieder von Bord, weg von seinem unmoralischen Vater – und tauscht kurz vor der vermeintlichen Ankunft heimlich mit einem der Auswanderer, der aus Angst auf der Esperanza zurückbleibt.

theater.land inszeniert Fred von Hoerschelmanns erfolgreiches Hörspiel von 1953 als Schauspiel mit fünf Spieler:innen für zwei sehr unterschiedliche Bühnen in Brandenburg.

Als Reflexion auf die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs geschrieben, bleibt Das Schiff Esperanza in seiner Wirkung auch heute zeitlos. Unmenschlichkeit, Kriegstraumata, Migration und individuelle Hoffnungen bilden ein Szenario, das  auch in der gegenwärtigen Welt sichtbar ist.

BESETZUNG

Pim Haensell
Felix Tittel
Paul Walther
Martha Tham
Andreas Klumpf

Regie & Produktionsleitung: Wolfram Scheller
Dramaturgie: Aki Nom
Bühne & Kostüm: Anne Hölzinger
Sounds & Musik: Ilja Schierbaum
Licht & Ton: Paul Klinder

eine theater.land Produktion 2025 | in Kooperation mit dem Friedrich-Wolf-Theater Eisenhüttenstadt und dem Kulturverein Ribbeck, gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburgs, des Landkreises Oder-Spree und der Hartmut und Iris Schelchen Stiftung.